Klimaanlage bauen – das Fazit

Der letzte Teil des Projektes wird etwas kürzer als die ersten und dient allgemein als eine Stellungnahme zu der Klimaanlage. Dabei werde ich auf die Leistung, mögliche Verbesserungen und eventuelle Problemen eingehen.

  1. Leistung
  2. Probleme
  3. Verbesserungen
  4. Endfazit

 

Leistung

Die Leistung ist für diese günstigen Materialien recht gut. Die Raumtemperatur von 26,3°C senkt die Klimaanlage mit ihrem Kühlkörper um 3, maximal 4°C. Dies ist abhängig von der Wassertemperatur. Meines Erachtens ist das ein guter Wert, denn eine Raumtemperatur von 22°C ist angenehm. Je länger die Klimaanlage läuft, desto kälter wird auch der Raum. Die Luft, die von dem Lüfter durch die Kühlrippen geblasen wird, kühlt sich um maximal 4°C ab. Der Kühlkörper an sich ist wesentlich kälter. Der Lüfter schafft ein Volumen von 50 Kubikmetern pro Stunde. Ein kleiner Raum wird dementsprechend in ein bis zwei Stunden um 3 bis 4°C heruntergekühlt. Die Leistungsaufnahme beläuft sich nach dem Peltier-Element entsprechend. Man liegt ungefähr bei 65W.

 

Probleme

Ja, ich musste auch ein paar Probleme feststellen. Und zwar genau zwei. Das eher minder große Problem ist, dass der Lüfter auf 12 Volt läuft und dadurch relativ laut ist. Das zweite Problem, was ich mir auch schon vorher gedacht hatte, ist, dass sich das warme Wasser oben im Eimer sammelt und der Kühlkörper im Wasser nur von dem schon aufgewärmten Wasser gekühlt wird. Wenn die Klimaanlage abschaltet, ist das Wasser oben warm, um genau zu sein 45°C. Unten hat es aber noch eine sehr geringe Temperatur von circa 18°C. Das sollte sicherlich noch behoben werden, damit die Klimaanlage nicht nur eine Stunde läuft.

 

Verbesserungen

Als ersten kann man für den Lüfter noch eine kleine Lüftersteuerung / Spannungsteiler bauen. Dadurch wird dieser leiser, hat aber auch weniger Durchsatz. Wer natürlich keine Leistung einbußen will, sollte sich dann einen neueren und leiseren Lüfter kaufen. Die findet man meistens im PC Zubehör. Das Problem mit dem warmen Wasser kann man auch sehr leicht beheben. Im Internet gibt es schon ab 7€ kleine Wasserpumpen für Zimmerbrunnen, die mit 12V betrieben werden, Diese Pumpen kann man dann mit den anderen Komponenten parallel schalten, damit jede Komponente mit 12V versorgt wird. Die Pumpe kommt dann in den Eimer und soll dementsprechend das Wasser gleichmäßig verteilen. Dadurch kann die Klimaanlage auch 5 Stunden durchhalten – natürlich abhängig von der anfänglichen Wassertemperatur.

 

Fazit

Zusammengefasst würde ich jederzeit wieder so eine Klimaanlage bauen, da sie für diesen geringen Aufwand eine echt gute Leistung hat und vor allem im Hochsommer so manchen Tag etwas angenehmer gestalten kann. Natürlich ist es kein Designwunder und mit den 11 Kilogramm auch sehr schwer. Das ganze kann man umgehen, indem mann eine Wasserkühlung mit Radiator und Wasserkreislauf installiert. Dies ist natürlich wesentlich teurer und man muss es schaffen, den einen Radiator außerhalb der Wohnung anzubringen und den anderen innerhalb. Trotzdem kann ich die Klimaanlage für den Weiterbau empfehlen. Vor allem für Personen, die selbst noch nicht so viel mit Elektrik gebaut haben und ein erstes größeres Projekt starten wollen, ist dies genau das Richtige, da weder programmiert, noch aufwändige Schaltpläne entworfen werden müssen.

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