Liverdun/Toul (Jakobsweg)

Nach der gestrigen schweren Etappe zu unserem Zielort Liverdun ließen wir es am Folgetag etwas gemächlicher angehen. Bis Toul sollten es laut Ausarbeitung der Strecke ungefähr 21 Kilometer sein. Mit aufgefüllten Reserven starteten wir um 10:31 Uhr unseren dritten Etappenabschnitt Liverdun/Toul.

Teilstrecke Liverdun/Toul

  • Streckenlänge: 24 Kilometer
  • Wo?: Fast ausschließlich an der Mosel entlang
  • Wie lange?: Entspannt an einem Tag machbar
  • Schwierigkeitsgrad: leicht
  • Unterkünfte: in Toul ausreichend
Eine Perspektive vom Campingplatz aus

Wir folgen dem Fluss

Noch auf dem Campingplatz buchten wir telefonisch eine Unterkunft in Toul. Der Streckenabschnitt Liverdun/Toul sollte unsere Muskeln wieder etwas auflockern, nachdem wir am gestrigen Tag einige Kilometer zu viel gewandert waren. Als an der Mosel entlang konnten wir den dritten Tag bei erneut schönem Wetter in vollen Zügen genießen.

Trotz der Nähe zur Mosel sahen wir diese nur selten, da Bäume uns oft die Sicht versperrten. Die Ausschilderung durch Jakobsmuschel war überraschend gut, auch wenn wir diese aufgrund des geradlinig verlaufenden Weges in dieser Fülle nicht benötigten.

Weg von der Mosel, rein in den Wald

Um 12:11 Uhr entfernten wir uns von dem Fluss und betraten einen kleinen Wald. Dieser endete an einem schönen Ausflugslokal, Le Pavillon Bleu, wo wir nach circa 7 km unsere erste Rast einlegten und etwas tranken. Die Preise…hatten ihren Preis…Das kostenlose Knabberzeug an unserem Tisch ließen wir uns nicht entgehen. Um 13:20 Uhr beendeten wir unsere Rast und trafen wieder auf die Mosel.

Sicht auf Le Pavillon Bleu mit See

Stetig an der Mosel entlang wanderten wir gegen 14:40 Uhr an Gondreville vorbei. Der Weg führte uns zügig Richtung Zielort Toul. Extremer Wind machte uns zu schaffen, und trotz der wenigen Kilometer taten auch an diesem Tag unsere Füße weh.

Zuverlässigkeit – naja…

Bereits um 16 Uhr trafen wir in Toul ein. Inmitten der Ortschaft, einem zentralen Platz, hatte wir unsere Unterkunft reserviert. Da keine Rezeption vorhanden war, musste man zum Eintreten in das Hotel den Reservierungsnamen eingeben. Dabei wurde unser Name nicht als „reserviert“ anerkannt. Glücklicherweise gab es an diesem zentralen Platz gleich mehrere Unterkünfte, sodass wir spontan gegenüber ein Zimmer fanden.

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